BayernLB Pharma Global Fonds
Fondsprofil
| Fondsart | Themenfonds/Aktien | |
| Anteilklassen | AL | TNL |
| Ausgabeaufschlag | 5% (einmalig) | entfällt |
| Vertriebsprovision | entfällt | 0,65% p.a. |
| Portfoliowährung | Euro | Euro |
| Ertragsverwendung | Ausschüttend | Thesaurierend |
| Verwaltungsgebühr | 1,40% p.a. | 1,40% p.a. |
| WKN | 988257 | 926153 |
| ISIN | LU0088121875 | LU0103546502 |
| Fondsmanager/Anlageberater | BayernInvest Kapitalanlagegesellschaft mbH, München | |
| Vertriebsländer | Luxemburg, Deutschland, Österreich, Ungarn | |
| Risiko | (erhöht) |
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| Anlagehorizont | (mittel- bis langfristig) |
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Performance-Entwicklung
Wertentwicklung (Anteilklasse AL, indexierter Vergleich 30.07.2005=100)
Bericht des Fondsmanagements
Die Werte aus dem Gesundheitssektor standen im Juli ganz im Zeichen von bedeutenden Unternehmensmeldungen, die sich überwiegend als Belastung für den Sektor dargestellt haben. Der französische Pharmakonzern Sanofi-Aventis musste in den vergangenen Tagen gleich mehrere schlechte Nachrichten hinnehmen: Zuerst ließ die US-Arzneimittelzulassungsbehörde überraschend eine Generikumversion zu, die voraussichtlich dem hauseigenen Blockbuster Lovenox massive Umsatzeinbußen einbringen werden. Daraufhin gab der Pharmakonzern eine Gewinnwarnung ab. Als direkte Folge davon senkten wiederum mehrere Investmenthäuser ihr Kursziel für Sanofi-Aventis. Zuletzt machten Gerüchte (die inzwischen bestätigt wurden) die Runde, Sanofi-Aventis wollte die US-Biotechgesellschaft Genzyme übernehmen, sei jedoch von Genzyme abgewiesen worden. Angeblich soll auch der britische Konkurrent GlaxoSmithkline ein Auge auf Genzyme geworfen haben, sodass es zu einem teuren Übernahmekampf kommen könnte. Belastet wurde der Gesundheitsmarkt ebenso vom Kursrückgang des Schwergewichts Roche. Der drohende Entzug der Zulassungsbewilligung des Krebsmittels Avastin für die Indikation Brustkrebs in den USA hat die Anleger verunsichert und den ganzen Sektor belastet. Die Anleger erachten Pharmatitel zunehmend als Risikotitel, weil die Entwicklung neuer Medikamente unberechenbar ist und das Umsatzaufkommen wegen der Generikagefahr keine Konstanz hat. In diesem Umfeld verhalfen auch vereinzelte positive Meldungen nicht zu einem Stimmungswechsel: Die Titel des Pharmakonzerns AstraZeneca wurden schon vor den Quartalszahlen gesucht. Anleger spekulierten, dass der Blutverdünner Brilinta in den USA zum Verkauf zugelassen wird. Ein Expertengremium hatte hierfür positive Signale gesendet.
